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Ich liebe es zu reisen. Das habe ich besonders in den letzten Tagen wieder erkannt. Ich bin gerne unterwegs. Beschäftigt. Das liegt wohl einerseits an der Tatsache, dass ich immer noch in einer Kleinstadt lebe, andererseits daran, dass es so gut tut, die Welt zu erkunden. Menschen beobachten. Hetzen und verweilen. Fremden Sprachen lauschen und so viel verstehen. Reisen inspiriert, motiviert. Kann mir heute nicht mehr erklären, wieso ich mich lange Zeit so gefürchtet habe die Welt zu erkunden. Wenn ich euch also etwas raten kann, dann: Reist! Erkundet die Welt! Erweitert euren Horizont!
Lerne im Flugzeug für meine Prüfung. Vom Bahnhof zur Präsentation. Ich brauch das. Wir brauchen das. Es gibt so viele wunderschöne Orte auf diesem Planeten. So viele wunderschöne Menschen. Wir sollten es uns als Ziel setzen, so vielen wie möglich davon zu begegnen. Bahnhöfe, Flughäfen, Kanäle, Strände, Lachen. Der Lärm der Stadt. So unterschiedlich. Wir haben die Möglichkeit. Nutzen wir sie. Gate 69.
Aber egal wie viel mir all das gibt. Es schlaucht. Es laugt aus. Ich lächle, auch wenn es mir nicht gut geht. Aber dann geht es mir besser. Lächeln tut gut. Reisen tut gut. Meine Augen strahlen zwar viel heller. Aber es gibt noch so viele andere Dinge zu erledigen. Ich habe abgenommen. Augenschatten. Weitermachen. Will hier sein und dort zur gleichen Zeit.  Ich muss. Zeitumkehrer! Das Leben hat so viel zu bieten. Will nichts verpassen. Hetzen und Verweilen. 

Aber derzeit ist da niemand, der mich ausbremst. Meine Hand hält. Der mir zeigt, wie weich mein Bett zu Hause ist. Du bist irgendwo am anderen Ende der Welt. Hast mich neugierig gemacht. Du machst es möglich.
Und dann kuschle ich mich in meine Lieblingsstrickjacke. Die passt immer. Die beruhigt. Wärmt. Und gibt mir dieses wohlige Gefühl. Dann fühlt es sich manchmal so an, als würdest du hinter mir stehen. Mir den Rücken nicht nur aus der Ferne stärken. Ich spüre deinen warmen Atem in meinem Nacken. Nach Hause kommen. Zu Dir. Du kuschelst mich ein. Hältst deine starken Hände auf meine Ohren. Dann höre ich den Lärm nicht mehr, keine Gedanken. Nur du und ich.
Du fehlst mir. Jeden Tag. Ich bin stark. Ich sage, es sei gar nicht so schlimm. Ich habe ja so viel zu tun. Aber es ist schlimm, wenn ich mich nicht mehr erinnern kann. Will dich streicheln. Diese eine weiche Stelle an deinem Rücken. Will mich von dir kitzeln lassen und so sehr lachen, dass ich kaum noch Luft kriege. Ich will mich streiten und versöhnen. Keine Lust mehr auf What’s-App. Will Pizza essen. Nicht kleckern! Beruhig dich. Küss mich! Und jetzt halt mich so sehr du kannst. Kann es kaum erwarten bald auf der anderen Seite der Erde anzukommen. In deinen Armen. Zu Hause.

 
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Kommentare

  • Sehr schöner Post. Der Text lässt mich meinen Freund auch gerade vermissen, zurzeit crusist er irgendwo auf dem Mittelmeer rum und gerade bei solchen Ereignissen wie gerade die WM ist vermissen echt blöd! Bleib stark & fühl dich gedrückt <3

    14. Juli 2014
  • Ich finde jeden deiner Texte so toll, irgendwie inspirierend und zum Nachdenken anregend, ich lese sie einfach so gern 🙂 Und dazu noch diese unglaublich schönen Bilder!
    Ganz liebe Grüße,
    Svenja

    14. Juli 2014
  • Mal wieder einfach wunderschön geschrieben und die Bilder passen perfekt!
    Die Stimmung, das Licht & natürlich DU – wunderhübsch!

    Liebste Grüße

    Vivienne

    14. Juli 2014
Seiten:1 2 3 9
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