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Ich erinner‘ mich genau: meine Schwester kam von ihrer Klassenfahrt aus London zurück und hatte so viele neue Teile im Gepäck. „Primark – ein total cooler Laden, eine riesigeAuswahl und extrem billig. Aber die eine Naht von meinem neuen Shirt ist schon aufgedröselt.“ Davon lies ich mich nicht abschrecken. Und so machte ich mich ein paar Monate später mit meiner besten Freundin auf nach Hannover und – wir waren einfach nur begeistert, ja sagen wir: überwältigt, von vier Etagen Billigware. Knapp vier Stunden Fahrt haben wir dafür in Kauf genommen und sind nach dem Shoppingrausch und einem Teller Pasta wieder nach Hause gefahren. Stolz posteten wir ein Foto auf Facebook – so viele Tüten haben wir voll,  bringen die jetzt nach Hause und ersticken in den Bergen von Klamotten.

Am 20. November eröffnete hier in Dresden der erste Primark Store. Berichterstattung gab es zur genüge. Vorher wurde gefeiert, zahlreiche Besucher erwartet und eine Menge Trubel um die Sache gemacht. Es kam mir vor, als wäre all’ das nur geschehen, um den Laden danach wieder zu zerreißen. 20 000 Menschen wurden erwartet. Um 11 Uhr früh standen gerade mal 2 000 Shoppingwütige vor dem Laden. Genug Anlass zur Schadenfreude also und plötzlich fanden alle Primark doof. Oder ist der Hype wirklich vorbei? Sind wir alle vernünftig geworden und tragen nur noch Omas selbstgestrickt Socken? Diese Frage, der Gegenprotest vor der Galerie und euer reges Interesse an dem Thema auf meiner Facebookseite haben mich nachdenken lassen, mal wieder.

Ausbeutung, Globalisierung, Produktion in Drittländern, Kinderarbeit, schlechte Bedingungen, Kapitalismus, Wegwerfmode, Bangladesch, Fast Fashion …. – irgendwie sind das ziemlich viele Vorwürfe, erhobene Zeigefinger und eine Menge Unwissen.
Ich kann nicht sagen, dass ich genau weiß, welche Zustände in asiatischen Textilfirmen herrschen, in denen diese Kleidung hergestellt wird. Ich kann nicht wissen, wer schlimmer ist: H&M, Primark oder New Yorker. Aber ich habe mich schlau gemacht, ein paar weiterführende Artikel rausgesucht und nachgedacht – über jeden einzelnen von uns. Und was wir ändern können. Sofort.

In Deutschland gibt es keine Pflicht, das Produktionsland eines T-Shirts oder einer Hose anzugeben. Trotzdem kommen mir direkt die kleinen „Made in …“ – Schilder in den Sinn. Bangladesch, steht da zumeist. So viel weiß ich noch. Ein paar Klicks weiter und ich weiß, dass ein Großteil der Kleidung, die wir tagtäglich bei den üblichen Verdächtigen kaufen, in Asien produziert wird.  Und auch wenn wir es alle schon so oft gehört haben – nochmal: die Umstände sind katastrophal. Das ist eine Tatsache. Sowohl für die Näherinnen, als auch für die Umwelt. Der Mindestlohnt? Beträgt umgerechnet knapp 30€ im Monat. Wasser wird verschwendet. Dächer stürzen ein. Menschen sterben.
Die Quintessenz daraus heißt für viele: das darf man nicht unterstützen. Klingt auch erst mal plausibel und das schlechte Gewissen war jedem mit einer Primark Tüte in’s Gesicht geschrieben, als man am Tag der Eröffnung draußen von Demoplakaten mit Sprüchen wie: „Mörderpreise“ begrüßt wurde.
Aber ich frage mich, was sich für die Menschen in Asien ändert, wenn wir schlagartig aufhören würden, bei Primark, bei H&M und Co. einzukaufen? Geht sie dann nach Hause und lebt dort glücklich bis an ihr Lebensende? Ich würde mal vermuten: nein. Boykott nimmt den Näherinnen und Arbeitern nur ihr Einkommen, so sieht es zumindest Thomas Thieme und berichtet, wie es richtig geht: der Verbraucher muss fordern. Interessante Ansätze dazu findet ihr in diesem Beitrag der FAZ im Juni diesen Jahres.

Was ich mich noch frage ist, wieso immer Primark an den Pranger gestellt wird? Näherinnen der verschiedensten europäischen Modeunternehmen sitzen unter einem Dach. Sie alle verdienen gleich viel. Egal, ob ich hier in Deutschland für das Oberteil 20€ oder 5€ bezahle. Oder gar 200€. Bei Rankings von Organisationen wie beispielsweise „Rank a Brand“ werden Luxusfirmen – aufgrund fehlender Informationen bezüglich Arbeitsbedingungen- sogar teilweise schlechter eingestuft als Primark oder Zara. Abschließen würde ich diesen Komplex, der sicherlich viel Diskussionsstoff bietet, mit einem Zitat von Antonia Baum. Sie schreib im August: „Bei einem T-Shirt von Marc Jacobs für sagen wir 180 Euro weiß man aber auch nicht und noch weniger, wer es wie gemacht hat. Aber man fühlt sich besser als bei Primark, wo viel Zeug auf dem Boden liegt, billiges Massenzeug, das man verachtet. Frauen mit „Joyce“- und „Chantal“-Tätowierungen laufen durch den Laden, man sieht das Maurerdekolleté von dicken Männern, die versuchen, sich Schuhe anzuziehen. Und vielleicht ist das Einkaufserlebnis beziehungsweise sein Image der Grund, der es einem so einfach macht, Primark zu verachten. Man hält die Menschen, die dort kaufen, für schlecht informiert, und denkt, auf der richtigen Seite zu sein, und liebt sich dafür.“

Was Primark unternimmt und selbst zu den verschiedensten Vorwürfen sagt, findet ihr unter diesem Link.

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Es gibt ganz viel Böses in der Welt. Das wissen wir und das steht fest. Was kann jeder einzelne von uns jetzt gegen dieses Monster Textilindustrie tun? Ich will Euch meine Tipps und Vorschläge erzählen.

1Das ist die Frage, die man sich immer und grundsätzlich stellen muss. Besonders bei Primark – die günstigen Preise verlocken und viel zu schnell sind mehr als nur zwei Einkaufstüten voll. Überleg‘ also, ob Du nicht schon ein ähnliches Teil in deinem Kleiderschrank hast oder ob es überhaupt zu Dir und Deinem Stil passt. Kannst Du es auch wirklich mit deinen vorhandenen Kleidungsstücken kombinieren?
Ja, die Modebloggerin, die wöchentlich neue Outfits präsentiert, hat gut Reden. Ich weiß, dass ich zu viel kaufe, bekomme und habe. Und genau deswegen kommen wir direkt zu Punkt 2.

2Nein! Das sollte zumindest bei dieser Frage immer die Antwort sein. Ich sortiere meinen Kleiderschank aller zwei Wochen aus – das ist verrückt und nochmal ein Beweis dafür, dass ich zu viel besitze. Aber ich sage dem eben auch den Kampf an – die ungeliebten Teile landen dann nicht alle in der Mülltonne. Es gibt drei Kategorien. Die erste: das sind die geliebten Teile. Und die landen manchmal im Abfall, ja. Weil man sie totgetragen hat. Dann weiß man aber eben auch, dass sich das damals investierte Geld gelohnt hat. Die zweite Sparte beinhaltet Teile, die zwar noch einwandfrei sind – das können außergewöhnliche Teile sein, die man genau deswegen, viel zu selten trägt, oder das hübsche Kleid, was viel zu teuer war und jetzt im Schrank versauert (All‘ diese Teile – ungetragene Schuhe, ein paar der zu vielen Taschen und die hübsche Seidenbluse) – kommen in einen Karton und werden verkauft – egal ob bei Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt. Jemand anderes wird sich sicher noch darüber freuen und dein Geldbeutel auch! Und die letzte Kategorie – das sind Teile, die ebenso unversehrt sind, man aber keinen Verkaufswert mehr darin sieht oder ohnehin nicht verkaufen möchte. Dann kommt das alles in einen großen Sack und ab zur Kleiderspende. Solche Container findet man in jeder Stadt.

3Wie in Punkt 2 schon angesprochen: man kann Klamotten verkaufen. Aber ebenso kann man auch selbst Second Hand kaufen oder eben tauschen. Tauschpartys werden in verschiedenen Städten bereits in großem Maße zelebriert. Aber wie wäre es dann mal mit einer Tauschparty unter Freunden? Lad‘ Dir deine Mädels ein, ein paar Snacks, ein bisschen Sekt und los geht es. Ich stell mir das so fabelhaft vor: jede kommt mit einem Köfferchen an und dann wird getauscht. Und es findet sich doch immer jemand, der mit der Nähmaschine umgehen kann – also können direkt Änderungen vorgenommen werden.

4.… an dich selbst! So mache ich es beispielsweise jetzt auch grad. Mein Ziel? Bis zum Jahresende nichts mehr für mich selbst shoppen! Da bleibt erstens mehr Geld für Weihnachtsgeschenke, andererseits habe ich direkt ein paar Wünsche, die ich an meine Liebsten äußern kann. Kann mir so ein „Kaufverbot“ aber auch für den Januar wunderbar vorstellen – direkt zum Jahresbeginn kann man sich doch mal selbst herausfordern, oder? Wenn du allein die Disziplin dazu nicht hast, dann überrede deine Freundinnen und macht einen Wettbewerb draus. Zusammen macht das sicher noch mehr Spaß – und wer verliert, der wird natürlich auch bestraft. Und wenn es nur das schlechte Gewissen ist 😉

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In den Kommentaren erhoffe ich mir jetzt eine rege Diskussion – der Artikel soll Euch vor allem Informationsquellen liefern und zum nachdenken anregen. Ich freue mich auf eure Ansichten, Meinungen und auch Tipps, wie wir es alle besser machen können. Ich freue mich auf neue Perspektiven und darauf, dass wir voneinander lernen können! Erzählt mir von eurem größten Fehlkauf und was ihr damit gemacht habt. Berichtet von eurem Einkaufsverhalten und was ihr selbst gern besser machen wollt.

Aber es gibt auch einige Dinge, die ihr beachten solltet und dafür würde ich gern einen Kommentar einer meiner Followerin (@soepchen_) auf Instagram zitieren, den ich als sehr passend und richtig empfinde:
„…Ich finde es toll wie viele von euch sich für Menschenrechte einsetzen – auch davon braucht es mehr. Es ist aber problematisch wenn ihr eure Meinung als die absolute Meinung anseht. … Wart ihr einmal Kinderarbeiter in einen Lager? … Könnt ihr das wirklich nach empfinden? Nein ich glaube nicht. … aber es ist nur EINE Meinung. Kein Gesetz! Wenn ihr anfängt mit dem Finger auf andere zu zeigen und eure Meinung als das einzig wahre hinzustellen habt ihr so einiges nicht verstanden. … Welches Argument ist mehr wert? Das könnt ihr nur für euch entscheiden und es niemand anderen aufzwingen denn jeder empfindet es anders. Das Argument das ihr vegan oder vegetarisch lebt ist toll, aber hat hier keine Funktion. Macht es euch besser? Seid ihr dadurch profiliert? Seid ihr mehr wert und dürft darüber entscheiden wie dieses und jenes zu handhaben ist? Ihr setzt euch für etwas ein und das ist toll, aber kommt mir nicht Meinungen um Leute umzustimmen, sondern nehmt Fakten. Schwierig oder? Die ganze Thematik ist schwierig, es gibt kein falsch oder richtig, jeder muss selber entscheiden wie und wo er etwas für Tiere und Menschen machen möchte. Auf Teufel komm raus ein schlechtes Gewissen zu erzeugen wird wohl nichts bringen, jeder hat das Recht sich so eine Jacke zu kaufen ohne angegriffen zu werden!! Wir leben alle im Konsum, jeder von uns. Niemand ist frei, also sage deine Meinung, kennzeichne es als Meinung und eventuellen Denkanstoß für andere und versuche nicht deine Meinung zu einem Gesetz zu erhöhen.

Kommentare

  • Recht hast du auf jeden Fall! Ich habe mir schon lange vorgenommen, weniger bei H&M, Primark & Co. einzukaufen, aber jetzt mal ehrlich? Wenn ich ein Basic, oder etwas preisgünstiges zu einem günstigen Preis laufe ich trotzdem strickt in den nahe gelegenen H&M, obwohl ich ganz genau weiß, welche Umstände bei Produktion und Verarbeitung vorliegen. Deine Tipps finde ich gut! Aussortiert habe ich auch, dennoch würde ich nicht behaupten, dass ich zu viele, wenn nicht sogar viele Klamotten besitze. Ich denke, dass das alles im Normalbereich liegt. Aber der Gedanke, der auch mir immer wieder kommt ist wirklich: „Was ändert dieser eine Kauf weniger an der schrecklichen Wahrheit?“ Dieser Gedankengang ist zwar falsch, dennoch immer wieder kehrend. Ich glaube einfach, dass wenn jeder von uns so denken würde und damit meine ich wirklich vieler, vieler, junger Menschen in Deutschland und generell der gesamten Welt, dann und nur dann würde sich massiv etwas verändern.

    Kompliment zum Post und beste Grüße

    mtrjschk.blogspot.de

    2. Dezember 2014
  • Sharina

    Danke für diesen Beitrag! Es ist so ernüchternd, endlich mal eine andere Ansichtsweise über dieses Thema zu hören. Boykott ist meiner Meinung nach eben nicht der richtige Weg, die Menschen tun das nur, um sich selbst ein reines Gewissen zu schaffen und sagen zu können, dass SIE das Ganze ja nicht unterstützen würden, da wären ja andere Schuld. Man muss sich immer darüber bewusst sein, dass diese Menschen dort von unseren Käufen leben.
    Bitte mehr von solchen anregenden Beiträgen 🙂

    2. Dezember 2014
  • Jeder weiß, dass Primark böse ist, jeder weiß auch, dass H&M , Zara und sonstige böse sind. Und trotzdem wird bei Primark mehr geschrien, als bei anderen Textilgiganten.

    Was ich persönlich auch verstehen kann. Ich besitze auch hier und da einige Teil von Primark, weil ich z.b. Verschließware, wie Strumpfhosen dort gerne kaufe, die ohne (egal von welcher Marke) sehr schnell kaputt gehen. Was bei Primark halt auffällt ist die Tatsache, dass diese superbilligen Klamotten hier bei uns in Deutschland so eine „Wegwerfmentalität“ fördern.

    Wenn man sich die ganzen Hauls bei Youtube anschaut, dann fällt ganz oft der Satz „Naja für 2€ kann man nichts falsch machen“ – das heißt im Umkehrschluss soviel wie: Wenn’s scheiße aussieht oder nicht mehr cool ist, kannste es wegschmeißen, ohne dass es wehtut – hat ja nur 2€ gekostet.

    Und genau das ist der Unterschied zu Zara & Co – auch wenn die alle unter einem Dach zu schlechten Bedingungen produzieren – fördert gerade Primark durch die niedrigen Preise diese Wegwerfmentalität. Und genau das stört mich daran – dass man nicht mehr nachdenkt, ob man etwas kauft, sondern dass es so billig ist, dass es eh egal ist. Bei einem teureren Zarashirt überlegt man, ob man es sich leistet und man hängt eher dran und degradiert es nicht zum Putzlappen – nur weils 2€ gekostet hat.

    Zu deinem anderen Gedankengang (Wenn man aufhört da zu kaufen, verlieren die Leute in Asien ihre Jobs) – ich kann die Argumentation vollkommen nachvollziehen, aber ich tue mich schwer sie zu bejahen. Es stimmt kurzfristig gesehen schon, dass die Jobs gefährdet sind. Aber langfristig gesehen: Wenn die Menschen diese Produkte nicht weiter kaufen, dann wird Druck ausgeübt – sowohl auf das Unternehmen, als auch auf die Regierung in dem jeweiligen Land. Und wenn die unter Druck geraten, dann müssen sie etwas dagegen tun. Z.B. Gesetze und die jeweiligen Kontroll-Organe aufzubauen und nachzuhalten.

    Es wird ja auch oft über Kinderarbeit in solchen Zusammenhängen diskutiert und es wird oft so argumentiert, dass man durch den Kauf Jobs schafft. Aber ich finde nicht, dass man stolz drauf sein kann, wenn man Jobs für Kinder unter 14 schafft. Denn die sollten in der Schule sitzen, lesen und schreiben lernen, damit sie eine Chance haben aus diesem Leben irgendwann mal rauszukommen – in dem sie an ihrer Bildung arbeiten.

    In Vietnam ist es in vielen Dörfern so, dass es staatlich und ausländisch geförderte Schule gibt – die Kinder gehen aber nicht dorthin, weil Sie von ihren Eltern betteln oder arbeiten geschickt werden (ist kurzfristig gesehen auch lukrativer, aber langfristig nimmt es ihnen für immer die Chance auf ein besseres Leben).

    Ich persönlich habe auch einiges von den besagten Klamotten in meinem Schrank hängen, deswegen urteile ich auch über niemanden, der gerne in diesen Läden einkaufen geht, aber ich kann die Gegenargumente gut nachvollziehen und stimme denen eigentlich sogar zu. Ich befinde mich selbst auch gerade eher in einem Prozess, wo sich das alles ändert. Weniger, aber wertiger einkaufen und vor allem Überlegter und nicht: Jede Saison müssen alle neuen Kollektionen in meine Tasche ==)

    2. Dezember 2014
    • Wow – Ja es ist schon beeindruckend wie sich das Image solcher billig Modeunternehmen geändert hat. Während die Leute die Läden vor einem Jahr noch eingelaufen haben, muss man sich jetzt schon fast schämen mit einer Tüte herauszukommen. Ich selber kann mich auch nicht davon freisprechen das ein oder andere Teil bei Primark gekauft zu haben – vor allem ein basic-top oder ein paar Ohrstecker, die man noch braucht um das Outfit für den Freitag abend abzurunden. Momentan kann ich mich total gut mit dem Zitat indentifizieren, dass du gepostet hast. Das Einkaufserlebnis ist in hochwertigeren Läden tatsächlich einfach schöner und macht mehr Spaß, auch wenn man sich dann nicht so viel leisten kann. Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass man sich richtig darüber informiert was man da kauft – aber das fällt bei den vielen Versuchungen im Alltag oft nicht ganz so leicht! Schön, dass du uns ein paar Tipps gibst, wie wir unsere Liebe zu Fashion mit Stil und gutem Gewissen ausleben können 🙂

      Bis zum nächsten mal!
      Liebst Grüße,

      Kathi

      10. Dezember 2014
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