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„Ich sehe mich im Spiegel an.
Es ist nicht wirklich kalt, aber ich habe trotzdem ein bisschen Gänsehaut.
Ich lasse das Handtuch, was ich gerade noch fest um mich gewickelt hielt, fallen.
Bikinistreifen. Gänsehaut. Ich.
Ich sehe mich an. Atme tief ein und aus. Ruhig. Keine hastigen Bewegungen. Kein Eincremen. Kein Tanzen. Kein Mann. Einfach nur ich. Und dieses Geräusch, wenn man die eigenen Hände sanft zu Fäusten formt.
Ich streiche mir mit den Fingerspitzen über das Schlüsselbein. Langsam. Und sehe mir dabei in die Augen. Dann: meine Brüste. Die Taille entlang. Fahre schließlich mit beiden Händen über meine Hüfte.“

Der ganze Text in „Wurzeln zu Blüten“ auf Seite 209

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Kommentare

  • Jessi

    Liebe Luise,
    ich folge dir jetzt schon eine ganze Weile still und leise und genieße jeden deiner Beiträge, doch dieser bewegt mich besonders. Keine Ahnung warum, aber es berührt mich aktuell sehr, vermutlich weil sich in meinem Leben so einiges verändert, ich so viel zum Besseren umwandeln möchte und das Einzige, was in all diesem Wandel nicht nach meiner Pfeife tanzt, ist mein Körper, der sich trotz allen Bemühungen weigert, meiner Vorstellung von der Traumfigur näher zu kommen. Und dann ist da dein Beitrag, der einen ermahnt, sich selbst so zu lieben, wie man ist. Ich danke dir für deine Worte, denn was ist das schon „Die Traumfigur“? Du hast mich sehr zum Nachdenken angeregt und dazu war es die höchste Zeit. Mach weiter so und alles Gute noch nachträglich zum Geburtstag!
    Liebe Grüße,
    Die unmögliche Perfektionistin

    10. Juli 2017
  • Luu

    Wunderschöne Bilder (gerade auch das mit dem Tuch gefällt mir sehr gut), ein mutiger Badeanzug und noch viel mutigere Worte dazu!
    Liebe Luise, ich finde es sehr wichtig, seinen Körper zu lieben – vor allem, wenn es viel einfacher scheint, an ihm herum zumäkeln.
    Ich habe es schon oft erlebt, dass Frauen auf Komplimente nur mit einem „Ach nein, ich habe doch so zugenommen“ oder mit „Eigentlich hasse ich meinen Bauch“ antworten.
    Es erfordert Mut zu sagen: Ich bin so, wie ich bin und das ist gut so! Das ist schön – und ich bin schön. Und manchmal auch sexy.
    Also danke für deine mutigen und aufmunternden Worte!
    LG Luu

    10. Juli 2017
  • Isa

    Hey Luise, ein lustiger Zufall, denn ich habe heute einen Beitrag über ein ähnliches Thema abgetippt. Allerdings kommt der erst Ende des Monats online, weil ich jetzt erstmal 2 Wochen verreist bin. 🙂 danke für die Motivation dafür übrigens hehe

    Du hast die Botschaft wieder total bildlich und berührend vermittelt!
    Ich lasse liebe Grüße da und wünsche schöne 2 Wochen.

    LG, Isa

    10. Juli 2017
Seiten:1 2 3 9
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