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Ich stehe den halben Tag vorm Spiegel. Ich beschäftige mich ja sowieso nur mit meinem Aussehen. Gott, wie kann man so oberflächlich sein. Schon wieder so herausgeputzt.
Das sagen die Leute. Das denken sie. Und das hat sogar meine Mutter gelegentlich von sich gegeben. Eine ganze Weile lang hat mich das sehr verletzt, war ich enttäuscht, dass man mich so einschätzt auf den ersten Blick.
Aber ganz ehrlich? Natürlich ist mir mein Aussehen wichtig. Ich fühle mich unwohl, wenn ich nach meinem Geschmack schlecht angezogen bin. Und ich habe sicherlich zehn mal so viele Beautyprodukte wie ein Otto Normalverbraucher. Aber an und für sich, verbringe ich an einem Durchschnittstag nicht mehr als eine Stunde mit meinem Äußeren.

Mit meiner besten Freundin sieht das, wenn wir feiern gehen, zumeist so aus, dass wir bis Mitternacht im Bett liegen und fernsehen, bevor wir uns dann beinahe panisch den Lidstrich ziehen und verzweifelt vor dem Kleiderschrank stehen. Wenn aber aus zwei Leuten dann noch mehr werden, bricht in unserer süßen Studentenbude dann auch mal gänzlich das Chaos aus.
Und dann gibt es Tage, an denen ich mir das volle Wohlfühlprogramm gönne. Das ist zumeist dann der Fall, wenn mir ein Event bevorsteht oder eine Party, auf die ich mich schon lange freue. Ein Date. Und als wäre der Abend nicht schon schön genug. Hat man im besten Fall vorher noch Zeit um sich fertig machen. Und das kann ich zelebrieren. Ausgiebig.

Wenn ich aber allein zu einer Veranstaltung gehe, dann gibt es zwei Stunden vorher auch nur mich und das Badezimmer. Immer wenn ich für besondere Anlässe alleine in fremde Städte fahren darf, überkommt mich Traurigkeit. Ich kann gar nicht genau erklären wieso, aber ich brauch’ immer ein paar Minuten, bis ich mir eingeredet habe, dass Erinnerungen auch dann schön sind, wenn man sie mit niemandem teilen kann. Ganz für mich allein also. Und so ging es mir auch in der letzten Woche in Berlin.
Dann habe ich mir einen heißen Kakao gegönnt und mich noch mal dreißig Minuten in’s Bett gelegt und den Fluch oder Segen eines Fernsehers genossen. Anschließend eine heiße Dusche, die all’ die Zweifel abwäscht, bevor ich mich in den weißen Bademantel hülle. Dann dauert das Schminken plötzlich drei Mal so lang wie sonst und ich begreife endlich, wieso alle so begeistert vom Contouring sind. Öl in die Haarspitze und Hitzeschutz und mit ganz viel Zeit jede einzelne Strähne locken. Es folgt der schönste Teil: Vor- und Nachteil am Verreisen? Man  kann nur ein bestimmtes Maß an Klamotten mitnehmen, muss sich also zu Hause schon entscheiden, was man an diesem Abend trägt. Für Berlin und den BUNTE New Faces Award FILM habe ich mir eine all black Kombination aus Bluse und Palazzo Hose und zum Ausweichen einen dunkelblauen Leo-Rock eingepackt. Vor Ort fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Dazu der neue Schmuck von Leonardo, ich fühlte mich direkt wohl und das Outfit für den Abend war komplett.
Dann klopfte es an der Tür und Nina und ich machten uns auf den Weg in die Nacht … denn dann ging es für uns mit und für Leonardo ins eWerk, wo wir einen wunderbaren Abend verbrachten.  Dort erwartete uns eine Candy Bar, die neben den neusten Kollektionen auch echte Süßigkeiten enthielt. Schöner Schmuck, ein Lebensgefühl, ein Sekt und talentierte Nachwuchsschauspieler – Was und wie das genau abgelaufen ist, erfahrt ihr bei Nina

Und auch das ist Me-Time. Ich finde absolut nichts daran verwerflich, es zu genießen, sich mit seinem Aussehen zu beschäftigen. Das tut gut. Das muss sein.

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Bluse – Zara | Hose – Forever21 | Ketten – Leonardo
Fotos – Cindy Vanessa | Photography

Mit freundlicher Unterstützung von Leonardo.

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