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Frisuren

beauty1Gestern ging es darum, dass man beim Sport nicht perfekt aussehen muss – aber heute sage ich: Ja, ich schminke mich, um ins Fitnessstudio zu gehen. Nicht immer, aber meistens schon. Ich führe dann nicht meine komplette Make-Up Routine durch, sondern trage nur Concealer und Puder auf, ziehe meine Augenbrauen nach, gebe einen Pflegestift auf meine Lippen und tusche die Spitzen meiner Wimpern. Besonders im Winter fühle ich mich mit ein bisschen Make-Up einfach wohler. Außerdem lege ich auch wert auf meine Sportkleidung. Ich verurteile niemanden, der keine bunten und hübschen Sportklamotten trägt -auf gar keinen Fall- aber es motiviert mich, meine auffälligste Leggings zum trainieren  oder einen hochwertigen Sport BH zu tragen. Und ich mache mir auch gelegentlich etwas aufwendigere Frisuren. Trotzdem brauche ich für das Ganze am Morgen nicht mal zehn Minuten – sonst hätte ich ja auch gar keine Lust drauf. Aber trotzdem darf ich mir immer wieder anhören: „Na du hast Dich aber schick gemacht!“ , „Dieses Präsentieren im Fitnessstudio nervt einfach!“ oder „Und das extra für’s Training? Hier sieht dich doch niemand?“ – letzteres stimmt schon mal nicht, da in mein Fitnessstudio sehr viele Leute gehen und außerdem: darum geht es mir gar nicht. Es geht mir nicht um andere und was die von mir halten könnten. Es geht mir um mich. Es geht mir darum, dass ich mich wohl fühle. Das hat nichts mit Präsentieren oder Angeben zu tun – sondern einzig und allein mit der Tatsache, dass ich, wenn ich in den Spiegel gucke, selbstbewusst wirken möchte. Ich trage auffällige Farben, weil ich mich damit selbst motiviere. Weil ich die Sachen gern anziehe. Weil ich Problemzonen gekonnt kaschieren kann. Weil ich mit ein bisschen Make-Up fast selbst vergesse, dass ich jetzt eigentlich lieber im Bett liegen und schlafen würde.
Natürlich ist es unpraktisch, Wimperntusche zu tragen, wenn man sich den Schweiß aus dem Gesicht wischen will – obwohl ich da den großen Vorteil habe, dass ich nur sehr wenig und nicht im Gesicht schwitze. Und natürlich habe ich auch schon mal geschmunzelt, als sich ein Mädchen während des Trainings nachgepudert hat – aber mal ehrlich: soll doch jeder das machen, worauf er Lust hat, womit man sich eben am besten fühlt. Und nur weil jemand schick zum Sport geht, heißt das ja noch lange nicht, dass man nicht ordentlich trainiert.

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Die gängigste und einfachste Frisur, die man zum Sport tragen kann, ist ein Pferdeschwanz – klar! Dabei gibt es insgesamt ja auch gar nicht viel zu beachten. Einfach alle Haare nach hinten kämmen und am oberen Hinterkopf mit einem Haargummi befestigen. Ich verwende seit einer geraumen Zeit nur noch Invisibobbles – die sind nicht schädlich für die Haare und sehen auch noch cool aus! Alternativ kann man den Haargummi natürlich auch mit einer dünnen Haarträne verstecken – einfach drumwickeln und mit einer Klammer das Ende befestigen und verstecken.

Die zweite Frisur finde ich auch total niedlich – trage ich aber nur dann, wenn ich mich dehne, da mich die Haare im Nacken während des Trainings sehr stören würden. Wer die Haare aber nur aus dem Gesicht haben will, für den ist der Half-Bub oder der „halbe Zopf“ eine schöne Abwechslung. Einfach die obere Haarpartie abtrennen und am Hinterkopf entweder zu einem kleinen Dutt oder einem Zopf zusammenbinden.

Die letzte Frisur, die ich euch vorstellen möchte ist auch die Komplizierteste. Aber mit ein bisschen Übung kriegt auch das jeder hin. Für den Gretchenzopf, so habe ich sie jetzt einfach mal genannt, einen Mittel- oder Seitenscheitel ziehen und dann auf beiden Seiten jeweils einen französischen Zopf flechten. Ich flechte immer erst die eine Seite und stecke sie dann mit einer Haarspange am Hinterkopf fest, genau das selbe mache ich mit der anderen Seite. Anschließend einen hohen Zopf binden und die Haarspangen wieder rausziehen – schon fertig ist die Frisur!

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Kommentare

  • Diese Sportwoche ist so cool! Ich finde es sowieso total bewunderswert, dass du es als Studentin schaffst, dann in solchen Themenwochen jeden Tag einen Post hochzuladen.. und sonst bloggst du ja auch super viel 🙂 Hut ab, ich weiß das echt zu würdigen! <3
    Bei Gelegenheit musst du mir aber noch mal unbedingt verraten, wie du das alles machst – der Blog, die Uni, so viel Sport… vielleicht ein Post über Zeitmanagement? 🙂
    1000 Küsse
    Alissa
    http://www.alissaloves.wordpress.com

    17. Juni 2015
  • Hallo Luise,

    Ich mag deine Beiträge zu einem bestimmten Thema diese Woche sehr gern! Das war wirklich eine tolle Idee von dir!
    Ich gehe auch ziemlich oft geschminkt in’s Fitnessstudio, gerade für meih Selbstwertgefühl finde ich es sehr wichtig und ich finde es super motivierend schöne sportkleidung zu tragen, da gehe ich gleich mit einem tolleren Gefühl zum Sport.

    Liebe Grüße

    17. Juni 2015
  • Hee du!
    Ein superschlauer Post mal wider. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn man auch beim Training hübsch aussieht und sich zurechtmacht. Wichtig ist nur, dass man sich wohlfühlen, sonst geht man am Ende nicht mehr.
    Ich trage gerne Zöpfe für Sport. Finde ich praktisch und hübsch zugleich.
    LG Marmormaedchen
    http://www.marmormaedchen.blogspot.com

    17. Juni 2015
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