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Auf geht es in eine neue Woche! Es ist Montag morgen und ich stehe punkt 8 Uhr auf dem Crosstrainer. Wieso ich Euch das erzähle? Sport war bisher noch nie Thema auf diesem Blog und auch in meinem Leben hat es eine ziemlich lange Weile gedauert, bevor ich aufraffen konnte, regelmäßig Sport zu treiben. Lange Zeit habe ich mich einfach nicht getraut – Wieso? Das erfahrt ihr im morgigen Blogpost. Heute soll es mir darum gehen, was ich für Sport treibe und wie ich ihn in meinen Alltag integriere – eine Portion Motivation zum Montag also.

Heute wird das nichts, ich habe so viel zu tun! Ich habe meine Periode, da kann ich wirklich nicht in’s Training gehen! Draußen regnet es wie verrückt, da brauch ich nicht joggen zu gehen!
Wir könnten die Liste ewig weiter führen, nicht wahr? Ausreden, diese kleinen Notlügen, die man sich selbst erzählt sind heimtückisch und ziemlich gemein. Ich habe sie für mich komplett gestrichen. Man sagt, wenn man regelmäßig Sport treibt, dann gehöre das schnell zum Alltag und man geht gern hin. Klar, das stimmt! Trotzdem gibt es immer mal wieder Tage, an denen man einfach nur im Bett liegen bleiben möchte.
Ich denke: das ist Einstellungssache. Sport ist für mich etwas, mit dem ich meinem Körper etwas Gutes tun kann. Ich habe einen stressigen Tag? Irgendwo schiebe ich aber 30 Minuten Joggen ein, weil es mir den Kopf frei macht, die Rückenschmerzen vom stundenlangen sitzen lindert und mir neue Ideen gibt. Es regnet in Strömen? Ich packe meine Sportsachen und schaue im Fitnessstudio Sex and the City – auf dem Laufband! Ich bin traurig, ausgelaugt und fühle mich schlapp? Eine Stunde Krafttraining und dann geht es mir entweder schon viel besser oder ich falle todmüde ins Bett.
Außerdem habe ich pro Woche einen festen Plan, an den ich mich halte – ihr wisst, ich brauche Liste und Pläne und Organisation. Ich gehe pro Woche drei Mal in’s Fitnessstudio – einen Tag trainiere ich Oberkörper, einen Tag Po und Beine und beim dritten Mal entscheide ich spontan –  und mindestens ein Mal in der Woche laufe ich an der frischen Luft. An welchem Tag? Das ergibt sich immer aus meinem Zeitplan – und dieser sieht bei mir eben jede Woche anders aus, also plane ich auch meine Sporteinheiten flexibel ein. Am Montag weiß ich dann aber spätestens, wann ich es mir einrichten kann, trainieren zu gehen.

Allgemein beginne ich mein Training im Fitnessstudio  mit einem Warm-Up, was meistens acht Minuten auf dem Crosstrainer sind.  Anschließend dehne ich mich ungefähr 20 Minuten sehr ausgiebig, unter anderem weil einer meiner Jahresvorsätze heißt: im Spagat sitzen. Außerdem fühle ich mich danach einfach freier und es ist allgemein bekannt, dass das Dehnen vor dem Training sehr wichtig ist.
Und dann kommt mein Lieblingsteil: ein 45 – 60 minütges Krafttraining. Ich schließe das Ganze dann mit lockeren 20 Minuten auf dem Laufband ab.
Einige von Euch hatten sich gewünscht, dass ich Euch genau zeige, welche Übungen ich mache. Allerdings kenne ich nicht für jede eine Bezeichnung und außerdem bin ich der Meinung, dass jeder Mensch einen eigenen Trainingsplan braucht, der für ihn am besten funktioniert. Ich halte nichts von Programmen wie Size Zero oder ähnlichem. Finde mit einem Trainer oder mit Hilfe von Youtubevideos und Fitnessblogs heraus, was zu Dir passt!

Drei meiner Lieblingsübungen würde ich euch aber gern vorstellen!
An erster Stelle? Liegestütze und Klimmzüge – klingt vielleicht erst Mal nicht so aufregend, ist es aber. Allein beim Liegestütz werden Brust-, Arm-, Schulter-, Bauch-, Rücken-, Po- und Beinmuskulatur trainiert. Als ich das erste Mal einen Klimmzug machen sollte, habe ich nur verdutzt geguckt und gedacht: „Und was soll das bringen? Das kann ich doch sowieso nicht?“ Da lag ich auch total richtig, mittlerweile aber kann ich sogar einige hintereinander. Wie das? Natürlich: Trainingssache. Anfangs am besten an einer Sprossenwand üben oder mit einem Hocker oder ähnlichem hochklettern und direkt in die Endposition des Klimmzugs bringen. Dann langsam nach unten lassen. Und das immer wieder: hochklettern, langsam hinunter. Ist das verständlich erklärt? Ich hoffe es! Und es funktioniert. Nach nur wenigen Wochen konnte mich bereits aus eigener Kraft hochziehen und musst nicht mehr klettern. Ähnlich ist es auch bei den Liegestützen.
Jetzt werden sich einige von Euch fragen, wieso ich diese Übungen als Frau mache? Ganz einfach! Man darf den Rücken nicht vergessen. Beide Übungen beanspruchen viele verschiedene Muskelpartien – mir ist dabei der Rücken wichtig. Ohne regelmäßigen Sport würde ich ständig Rückenschmerzen haben – also muss der gestärkt und gekräftigt werden. Es funktioniert wunderbar!
Top 2? Squats und negative Lunges. Muss ich zu Squats viel sagen? Nein, oder? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das gerade die Übung überhaupt ist. Ich mache immer drei Sätze à 15 Wiederholungen mit 30kg Gewicht. Viel besser gefallen mir aber die Lunges, besonders in der negativ Variante. Dafür einfach auf zwei Steppbrettern in einem Abstand von ungefähr 50cm stellen – jetzt kannst Du noch weiter runter. Beim Hochdrücken darauf achten, dass du vorrangig den vorderen Fuß belastest. Stell dir dafür einfach vor, dass du mit dem hinteren auf der Hand eines anderen stehst!
Für den Bauch habe ich diese Übung für mich entdeckt. Ich kenne dafür leider keine Bezeichnung, aber ich kann euch sagen, dass es sehr effektiv ist. Ich denke, dass das Video relativ selbsterklärend ist.

Lasst mir in den Kommentaren doch gerne eure liebsten Übungen, Fitnessblogs und -Youtuber da! Ich freue mich auf Anregungen und  eure Fitness-Routine! Dieser Post beruft sich nicht auf Vollständigkeit.

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Kommentare

  • Ich mag blogilates auf YouTube total gerne, sie redet nur ziemlich viel was echt nervig ist, aber da mach ich einfach den ton aus und workoutmusik an 🙂
    Toller post und dein top ist super schön ❤

    15. Juni 2015
  • Verena

    Sehr cooler Post, Luise!
    Ich bin von Beruf Physiotherapeutin und mache daher selber viel Spot und gehe mindestens 3 mal pro Woche 1 std joggen, das ist für mich meine Art von Entspannung. Zum Krafttraining muss ich mich aber immer überwinden 😀
    Eine kleiner Verbesserung/Tip für dich: Dehnen ist wichtig, das stimmt, aber es sollte sich vor dem Training nur um ein kurzes Andehnen der einzelnen Muskeln handeln! Ausgiebiges Dehnen bitte nur nach dem Training, sonst droht Verletzungsgefahr!
    Liebe Grüße

    15. Juni 2015
  • Egal wie unweiblich das jetzt klingen mag – Bankdrücken ist und bleibt die Lieblingsübung schlechthin für mich. Allerdings zählen Squats auch zu meinen Top Favoriten.
    Fitness Youtuber – TeamAlina 🙂

    Liebste Grüße

    15. Juni 2015
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