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Der letzte Abend einer jeden Reise hat etwas Magisches an sich. So aufregend und unerforscht sich die Ankunft anfühlt, so vertraut und anschmiegsam fühlen sich die letzten Stunden an.

Ich erinnere mich an das erste Ferienlagers auf dem Reiterhof – es hat in Strömen geregnet und wir saßen mit heißem Kakao im Wohnwagen, die Katze auf meinem Schoß.
Sommerurlaub in Kroatien.
Nach 10 Tagen auf einer Yacht in der Karibik.
Familienurlaub an der Ostsee.
Die letzte Klassenfahrt.
Nach fünf Wochen, am Pool, irgendwo in Malaysia. In seinen Armen.

So unterschiedlich die Reisen, Urlaube und Erkundungstouren auch waren, das Ende fühlt sich doch immer gleich an  – man erhascht die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Die Haut ist braun. Bikinistreifen. Die Haare viel heller, lockig und  spröde vom Salzwasser. Der letzte Blick. Abschiedsstimmung. Revue passieren lassen. Allein oder in Gesellschaft. Urlaubsritual noch mal vollziehen, ganz gleich, was es ist. So fühlt sich Ewigkeit an. Eine kleine Ewigkeit. Nummern austauschen, die wir womöglich niemals anrufen werden. Im Tagebuch festhalten, was ich gelernt habe, was ich mitnehmen möchte. Ein letzter Mal anstoßen. Tanzen. Erlebtes manifestieren. Und nicht schlafen gehen, vielleicht bleibt die Nacht dann für immer. Sternenhimmel.

Das tut nicht weh. Nur ein ganz klein bisschen vielleicht. Ein kleines Stechen, was genau so schnell wieder vergessen ist, wie es kam. Zu Hause wirkt wie ein Pflaster. Vorfreude auf zu Hause. Auf das Wissen, das Erlebte, was man den Daheimgebliebenen erzählen will. Ein bisschen Sand in der Jackentasche, ein Metroticket im Portemonnaie, ein zerfledderter Stadtplan. Die Postkarten sind bereits auf dem Weg. Der Koffer mehr schlecht als recht gepackt. Aber das ist egal. Darum geht es nicht. Die letzten Minuten Ferne genießen.
Vielleicht ist das sogar das Schönste am Urlaub. Weil all’ die hohen Erwartungen erfüllt werden. Weil man noch mal bewusst ganz tief einatmet. Weil man wertschätzt. Genießt.

Es ist Mitte August.
Und ich freue mich schon jetzt auf den letzten lauen Sommerabend.

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Und mit diesem Blogposts endet auch die JustFab Sommerreise. Habt ihr die Artikel auf den anderen Blogs – zum Beispiel Laura oder Chi – schon entdeckt? Ich darf hiermit auch 3 Credits an einen von Euch verlosen – erzählt mir in den Kommentaren einfach von Eurem schönsten Sommerabschied oder Sommererlebnis und gewinnt mit ein bisschen Glück drei Styles! Die Gewinnerin wird am 20. August zufällig von mir ausgewählt. GOOD LUCK!
Und wer noch nicht genug hat, sollte morgen auf der Facebookseite von JustFab vorbei schauen, da geht es weiter mit dem Gewinnen!

Rock – JustFab | Schuhe – Asos | Tasche – Forever21 | Top – Zara
Fotos – Tobias Ritz
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Mit freundlicher Unterstützung von JustFab

Kommentare

  • Was für ein schöner Text & so wahr! Diesen Sommer werden hoffentlich noch einige schöne Momente dazukommen, doch vor ein paar Tagen war ich zum ersten Mal in Berlin, und ich erinnere mich besonders gerne an diesen einen Moment, auf der Dachterrasse eines Hotels, über uns die strahlende Sonne, kein Wölkchen am Himmel, Blick auf den Fernsehturm, eine eisgekühlte Rosenlimo in der Hand und um mich lauter lachende Mädels. Da konnte ich wirklich mal von der stressigen Klausurenphase abschalten und das Großstadtleben genießen. Über einen Gewinn von JustFab würde ich mich total freuen:) Liebe Grüße!

    12. August 2015
  • Susi

    Mein schönstes Somererlebniss wird noch kommen, nachdem der Abschied im Frühling schwer gefallen ist, freue ich mich darauf meinen Freund nach 4 Monaten wieder in Deutschland begrüßen zu können.

    12. August 2015
  • Elisabeth

    Liebe Luise,
    die Bilder sprühen ja nur so vor Wärme, vor Licht, vor Sommer, vor Zufriedenheit – wunderschön!
    Als der August angebrochen war, als das Datum ‚01.08.2015‘ in mein Tagebuch geschrieben war, da kam mir auch als erstes in den Sinn, dass der August nach einem Hauch Abschied klingt. Nach Spätsommer, nach lauen Sommernächten, nach Sonnenstrahlen, die langsam aber sicher schwächer werden, tiefer stehen – und die unbedingt noch für das genutzt werden müssen, was in diesem Sommer noch erlebt werden will.

    Der Sommer hielt für mich bisher noch keine dieser Abschiede bereit, wie du sie beschreibst. Ich glaube, bei mir ist in diesem Jahr der Abschied vom Sommer selbst, das Sommerende, ein Abschied: tschüss Arbeit, tschüss Hausarbeit, tschüss Praktikum…das Ende des Septembers bringt mir den, wenn auch kurzen, lang ersehnten und herbeigewünschten Urlaub.

    Hab du eine tolle Zeit in Stockholm 🙂

    Liebste Grüße, Elisabeth

    12. August 2015
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