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GANZER ARTIKEL
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Wer bin ich? Wer will ich sein? Und wie komme ich da hin? Ich wusste, wer ich war. Sehr gut sogar. Also machte ich mich auf den Weg, herauszufinden, wer ich sein möchte. Und allein damit, bin ich meinem Ziel einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Wer will ich sein? Mein Studium neigt sich dem Ende zu. Und wieder Mal heißt es: Entscheidungen treffen. Aussuchen zwischen all'

Ich habe losgelassen. Und es hat nicht mal weh getan. 
Wie auch? Habe mich so lange darauf vorbereitet. Gewartet, provoziert, dass alle Stricke reißen. Ich habe Ausreden gefunden und Argumente. Ich habe mich selbst und meine Furcht verteidigt. Ich weiß also heute nicht, ob es besser gewesen wäre, direkt auszufliegen. Aber ich bin mir sicher, es war nicht falsch, sich die Zeit zu

Ich wollte immer eine Margo sein. Mysteriös. Und sagenumwoben. Mutig und schlagfertig. Bewundernswert. Ich wollte immer so sein wie sie. So angesehen werden wie sie. Vielleicht ist mir das sogar gelungen. Oder vielleicht hat es John Green geschafft mein Lieblingsbuch zu schreiben, weil ich vorher schon so war und mich darin wieder gefunden habe? Ein Mädchen, das viel zu viel fühlt, um all’ das

Das Schlimmste beim letztem Mal ist, dass du in dem Moment nicht weißt, dass es das letzte Mal ist. Es fühlt sich an wie immer. Da ist ein leiser Zweifel. Ein kaum hörbarer Einwand. Den du aber einfach beiseite schiebst. Und irgendwann sitzt du da. Mitten in der Nacht. Kannst wieder nicht schlafen und fragst dich, wann das alles eigentlich aufgehört hat: Das letzte

Es stand ganz oben auf meiner To-Do-Liste: ein Bild vom gemeinsamen Philippinen-Trip auf meiner Festplatte zu suchen und es auf Instagram zu posten. Ich vermisse den Strand und denke gerne daran, wie glücklich wir waren. Gemeinsam. Dass wir genau das erlebt haben, wonach wir uns alle sehnen. Ich erinnere mich an die Reise nach Dubai. Und die zahlreichen fabelhaften Anrufe. Ich sehne

Ich trage diesen Duft auf, den meine Mutter mir vor fünf oder sechs Jahren das erste Mal unter den Baum gelegt hat: Parisienne. Damals war es noch mein Traum, irgendwann mal in Paris zu leben. Damals habe ich gerade mit dem Bloggen angefangen. Wollte unbedingt erwachsen werden. 

Ich verlasse vollbepackt das Haus. Schon auf dem Weg zur Straßenbahn reißt ausgerechnet die Schlaufe der

Du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. 
Deine Einstellung, deine Meinung, dein Handeln und Agieren, deine Art – all’ das resultiert aus den Einflüssen, die die Menschen aus deinem unmittelbaren Umfeld auf dich haben. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe oder wann. Aber seitdem schwirrt mir diese Theorie im Kopf umher. Und seitdem

Das war mein Jahr! So oder so ähnlich schrieb ich es vorgestern in mein Tagebuch. Das war mein Jahr! – das war es tatsächlich: ich durfte in die Karibik fliegen, nach New York und Dubai reisen. Und Frankfurt und Amsterdam und Paris und Strasbourg und Lissabon … ja, ich hör auf. Ich war im Fernsehen zu sehen und habe das Beste daraus gemacht. Und

Das Leben ist eine Achterbahn, haben wir gesagt. Das wird schon wieder, haben wir gehofft. Gewartet. „Mir wird es schon bald besser gehen“, habe ich ins Kopfkissen geheult und keine Sekunde selbst daran geglaubt. Irgendwas oder irgendwer wird mich auffangen, aufhalten. Und wenn nicht, dann falle ich eben noch ein bisschen. Das ist so herrlich einfach. Ich kann ja nichts dafür. Freier Fall.

Ich bin schon immer der Sonnenschein. Damit will ich nicht angeben oder mich gut verkaufen. Es ist einfach so. Im Kindergarten nannten sie mich Goldmarie. In der Grundschule habe ich mich immer sehr vorbildlich verhalten. War von der fünften bis zur zwölften Klasse Klassensprecherin. Stand beim Schultheater als Hauptrolle auf der Bühne. Die Lehrer mochten mich. Und jeden Tag trug ich Lipgloss auf,