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aus „Wurzeln zu Blüten“
  -  aus „Wurzeln zu Blüten“ (Page 3)

"Ich fühle mich leer. Seit zwei Tagen bin ich nicht von der Couch aufgestanden. Nicht wirklich. Ich habe Tee getrunken. Filme geschaut. Ich habe etwas gelesen. Zwei Zeilen geschrieben. Habe dann wieder stundenlang aus dem Fenster geschaut. Habe den Wind beobachtet. Und geweint. Ich habe vermisst. Und geschlafen. Konnte, wollte mich nicht regen. Habe seit Tagen nicht gesprochen. Nicht gelacht. Gerade so geatmet." Der

"Wenn man mich vor ein paar Jahren gefragt hätte - hätte ich mit absoluter Sicherheit behauptet, dass ich ein Mensch bin, der in der Vergangenheit lebt. Jemand, der Ausgesprochenes immer und immer wieder durchgeht und verbessert. Versucht zu verbessern. Jemand, der überdenkt, Schlüsse zieht. Alte Fotos einklebt und immer wieder zurück blättert. Vermisst. Jemand, der andere „Weißt-du-noch-Momente“ nie vergessen lässt, weil ich so

"Ich vermisse Deine Umarmung. Deine Arroganz,– die ich erst verstanden habe, als wir warm miteinander wurden. Dann hast Du immer öfter gelächelt. Mich um den Finger gewickelt. Mir den kleinen Finger, aber nie die ganze Hand gereicht. Du hast mich gefordert, getrieben, mir Deine hässliche Fratze gezeigt. Du hast mich gequält, damit ich besser werde. Du hast mich belehrt, täglich. Mich auf Trapp gehalten.