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Dezember 2017
  -  2017

    "Eine Woche, in der ich verstanden habe, was affection bedeutet. Und dank Dir, habe ich es nicht nur abgelesen, sondern verinnerlicht. Du hast mir jeden Buchstaben auf eine andere Stelle meines Körpers, meiner Seele geküsst. Zärtlich gestreichelt, bis ich selbst buchstabieren konnte. Du warst einfach da, hast meine Hand genommen und mir gezeigt, wie es geht. Einfach so. 7 Tage. Affection." Der ganze Text

"Die Welt dreht sich. Ein blauer Ball dreht sich. Um einen brennenden Ball. Und allzu oft vergessen wir all das, – weil sich  die Welt, dieser blaue Ball, am Ende doch nur um uns selbst dreht - und dabei so viel unnötigen Lärm macht, dass wir vergessen worum es am Ende wirklich geht." Der ganze Text in "Wurzeln zu Blüten" auf Seite 236

"Gravitation. Und Steine. So viele Steine. Hürden. Umgestürzte Bäume. Und Leichen. Unsicherheit. Wegweiser, die die Richtung nicht wissen. Karten, die kaum zu lesen sind. Wegbeschreibungen, die man nicht entziffern kann. Und selbst wenn das alles nicht wäre: die verdammte Erdanziehungskraft. Irgendwie scheint alles Halt an! zu rufen. Irgendwie scheint mich alles aufhalten zu wollen: Dein Anruf und die Bitte, zu Dir zurück zu kommen. Alte Fotoalben, die immer wieder dazu verleiten, in Erinnerungen zu schwelgen. Und die

"Alles hat angefangen mit der Schildkröte. Die Schildkröte. Und am liebsten hätte ich ein Mal tief Luft geholt und wäre mit ihr in den Tiefen des Ozeans verschwunden. Und dann das Fliegen. Und der Wasserfall. Dann kam der Regenbogen. Die Höhle und die Stille. Die unendliche Stille. Ruhe. Und dann wieder: Sonnenuntergang. Und dann wieder: Sonnenaufgang." Der ganze Text in "Wurzeln zu Blüten" auf Seite 222

"Was sagst Du, wenn Du nicht genug bist. Wenn Du jemandem nicht genug bist. Wenn Du der Person, die alles für Dich ist, nicht genug bist. Nicht mehr genug. Wie fühlt sich das an, nicht genug zu sein? Nicht überzeugend genug. Nicht schön genug. Nicht schlau genug. Irgendwas war nicht genug, denn sonst wärst Du nicht gegangen. Es hat Dir nicht gereicht. Es hat

"Ich sehe mich im Spiegel an. Es ist nicht wirklich kalt, aber ich habe trotzdem ein bisschen Gänsehaut. Ich lasse das Handtuch, was ich gerade noch fest um mich gewickelt hielt, fallen. Bikinistreifen. Gänsehaut. Ich. Ich sehe mich an. Atme tief ein und aus. Ruhig. Keine hastigen Bewegungen. Kein Eincremen. Kein Tanzen. Kein Mann. Einfach nur ich. Und dieses Geräusch, wenn man die eigenen Hände sanft zu Fäusten

"Ich schlaf’ gern im 12-Bett-Zimmer. Und ich esse mit fremden Menschen zu Abend. Lass’ uns ein Bier trinken und quatschen. Und wenn wir uns danach nie wieder sehen? Ist das auch okay.  Irgendwie sind wir doch alle immer auf dem Weg. Auf dem Weg irgendwohin oder vor irgendwas weg. Also: es ist okay, wenn Du morgen weiter ziehst. Weiter ziehen musst. Man trifft: so

 "Ich halte Euch fest. Und alles, was ich tun kann ist: eine Umarmung. Oder mehr. Aber dann müsst ihr Euch beruhigen. Den Blutdruck senken. Auswaschen. Und die Wunde desinfizieren. Und dann braucht das Luft und ehrliche Worte. Dann braucht das Zeit und ein magisches Schutzschild. Eins, mit dem wir uns vor allem anderen beschützen können, aber nicht voreinander. Nicht voreinander beschützen müssen." Der ganze

"Denn manchmal, wenn ich Anderen hier auf diesem Weg begegne, schauen die mich ganz schief an. Als würde irgendwas fehlen. Und dann schaue ich an mir herunter. Und da ist alles da: zwei Füße, zwei Beine und sogar meinen Rucksack, Proviant und ein Kopf voller Ideen. Ein Herz schlägt in meiner Brust, hat seinen eigenen Takt. Und in ihm mein Kompass. Ich habe