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August 2015
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Der Moment, wenn man ein neues Buch in der Hand hält. Behutsam darüber streicht. Die Kanten sanft mit dem Finger entlangfährt. Einmal durchblättern und nicht die leiseste Ahnung haben, was einen erwartet. Daran riechen. Neu. Aufregend. Und wenn man dann die erste, leere Seite überblättert hat, wird es spannend. Oder gruselig. Romantisch. Wir lesen Bücher und stellen sie unachtsam in eine Ecke. Wir lesen

Die Herrlichkeit des Lebens – ein Buch über das Leben meines Lieblingsautors. Die letzten Monate von Franz Kafka. Diese Zeilen haben mich geärgert, haben mich immer wieder zweifeln lassen an seiner Genialität und mich gleichzeitig besänftigt. Eine zarte Liebesgeschichte. Franz Kafka mal ganz anders. "Du bist meine Rettung, sagt er. Dabei habe ich an Rettung nicht mehr geglaubt." "

Was für einige der Inbegriff von Komfort ist, ist bei mir ganz weit außerhalb der Comfort Zone: Sneaker! Ich weiß, dass einige von euch jetzt ganz heftig mit dem Kopf schütteln werden. Aber immerhin: ich taste mich langsam an den ja fast schon wieder veralteten Trend und eigentlichen Klassiker heran. Zaghaft und – natürlich – auf meine Art und Weise. Erinnert ihr euch

Dieses Paar High Heels ist ja so bequem, ich könnte tagelang darin laufen. Ständig und immer wieder höre ich diese Worte – während des neusten Hauls auf Youtube, aus dem Mund eines Partygasts neben mir auf der Tanzfläche oder 16 Uhr bei Shopping Queen. Natürlich ist es gelogen – ganz egal, ob man sich damit selbst oder jemand anderem etwas vor machen will. Hohe

Der letzte Abend einer jeden Reise hat etwas Magisches an sich. So aufregend und unerforscht sich die Ankunft anfühlt, so vertraut und anschmiegsam fühlen sich die letzten Stunden an. Ich erinnere mich an das erste Ferienlagers auf dem Reiterhof – es hat in Strömen geregnet und wir saßen mit heißem Kakao im Wohnwagen, die Katze auf meinem Schoß. Sommerurlaub in Kroatien. Nach 10 Tagen auf einer

Wir laufen über die Seebrücke. Ich denke lange darüber nach – eine Brücke mit Ende. Was ist das für eine Brücke? Was für ein Leben? Zum Anlegen. Zum Ankommen. Aber das reicht mir nicht. Die Sonne verneigt sich und über uns segeln die Möwen Richtung Horizont. Meine Gedanken fliegen mit ihnen, bis ich mir die Frage stelle: Wohin? Ich habe mir immer gewünscht, frei zu

Es ist 11:45 Uhr und ich öffne verschlafen meine Augen. Dabei bin ich gestern schon vor 12 Uhr in’s Bett gegangen. Wenn ich euch jetzt noch verrate, dass ich den ganzen Tag dösend am Strand verbracht habe – dann wird das zu viel, oder?
Seit ich die letzte Prüfung für dieses Semester hinter mich gebracht habe, genieße ich den Sommer in wahrlich studentischer