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Juli 2015
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Ich habe gelacht, getanzt und immer weiter Inhalte produziert, die Tage und Nächte unter freiem Himmel verbracht, Pläne für die Zukunft geschmiedet, geredet, mich mit Leuten umgeben – daran ist nichts Schlechtes, nichts Verwerfliches. Keinesfalls. Das macht glücklich. Glücklicher. Das schafft Erinnerungen. Gemeinsame. Und ich habe das aufgeschrieben. Immer wieder. Wie vieler meiner Texte haben genau mit diesen ersten Satz begonnen? Ich habe aufgeschrieben,

Am liebsten schreibe ich im Zug. Lange Zugfahrten beruhigen mich. Regen meine Gedanken an. Sind zumeist Ende einer langen Reise oder schicken mich in ein neues Abenteuer. Züge – so habe ich es mal formuliert – sind mein zu Hause. Irgendwie ein Zufluchtsort. Hier schreibe ich gern Briefe. Und die Tagebucheinträge erkenne ich daran, dass die Schrift ganz kritzelig ist, weil ich dann

Die See tobt. Eine Welle überschlägt die nächste. Der Wind pfeift über die Dünen. Der Strand ist  ehrfürchtig zurück gewichen. Und das Meer peitscht erbarmungslos weiter. Irgendwo kreischt eine Möwe. Der Himmel hat die unterschiedlichsten Grautöne angenommen. Ein Spektakel. Ein eisiges Willkommen. Im Juli. Und ein paar Stunden später ist es ganz ruhig. Du musst nur durchhalten. Dann lässt der Wind irgendwann

Der ganze Trubel ist jetzt schon wieder eine Weile vorbei und auf jedem zweiten Blog muss ich lesen, wie oberflächlich, wie falsch das Ganze gewesen sei. Wie jedes Jahr also. Nichts Neues. Und vor ein paar Jahren habe ich mich auch noch geärgert. Hatte die selben oder ähnliche Gedanken. Aber heute? Sehe ich das alles ganz anders. Heute mag ich die Berlin Fashion Week.

Hast Du Dein Licht schon mal unter den Scheffel gestellt? Hast Du Dich und Deine Fähigkeiten schon mal kleiner gemacht? Hast Du Dich schon mal von anderen in den Schatten gestellt gefühlt? Oder es gar selbst getan? Ich beantworte die Fragen in Gedanken mit einem zaghaften Kopfnicken. Und erinnere mich an diese eine Freundin, neben der ich mich fast immer wie ein Häufchen Elend

gegessen: Bei Snapchat habe ich es bereits erzählt: ich habe im Juni meine Ernährung ziemlich umgestellt und habe ausschließlich vegetarisch, fast vegan gegessen. Dass ich kein Fleisch mehr essen möchte, war geplant, dass es direkt vegan wird, habe ich erst gar nicht gemerkt. Im Juni gab es also ganz viel Obst und Gemüse - allerdings fühle ich mich oft noch schlapp und ausgelaugt, weil ich es