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Dezember 2015
  -  2015

Ich trage diesen Duft auf, den meine Mutter mir vor fünf oder sechs Jahren das erste Mal unter den Baum gelegt hat: Parisienne. Damals war es noch mein Traum, irgendwann mal in Paris zu leben. Damals habe ich gerade mit dem Bloggen angefangen. Wollte unbedingt erwachsen werden. 

Ich verlasse vollbepackt das Haus. Schon auf dem Weg zur Straßenbahn reißt ausgerechnet die Schlaufe der

Du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. 
Deine Einstellung, deine Meinung, dein Handeln und Agieren, deine Art – all’ das resultiert aus den Einflüssen, die die Menschen aus deinem unmittelbaren Umfeld auf dich haben. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe oder wann. Aber seitdem schwirrt mir diese Theorie im Kopf umher. Und seitdem

Das war mein Jahr! So oder so ähnlich schrieb ich es vorgestern in mein Tagebuch. Das war mein Jahr! – das war es tatsächlich: ich durfte in die Karibik fliegen, nach New York und Dubai reisen. Und Frankfurt und Amsterdam und Paris und Strasbourg und Lissabon … ja, ich hör auf. Ich war im Fernsehen zu sehen und habe das Beste daraus gemacht. Und

Das Leben ist eine Achterbahn, haben wir gesagt. Das wird schon wieder, haben wir gehofft. Gewartet. „Mir wird es schon bald besser gehen“, habe ich ins Kopfkissen geheult und keine Sekunde selbst daran geglaubt. Irgendwas oder irgendwer wird mich auffangen, aufhalten. Und wenn nicht, dann falle ich eben noch ein bisschen. Das ist so herrlich einfach. Ich kann ja nichts dafür. Freier Fall.

Ich bin schon immer der Sonnenschein. Damit will ich nicht angeben oder mich gut verkaufen. Es ist einfach so. Im Kindergarten nannten sie mich Goldmarie. In der Grundschule habe ich mich immer sehr vorbildlich verhalten. War von der fünften bis zur zwölften Klasse Klassensprecherin. Stand beim Schultheater als Hauptrolle auf der Bühne. Die Lehrer mochten mich. Und jeden Tag trug ich Lipgloss auf,

„Ich glaube nicht, dass sie dich persönlich nicht mag, aber sie kann eben einfach nicht von dir profitieren.“ –  ich schlucke, als mir eine befreundete Bloggerin diese Antwort gibt, als ich sie frage, ob eine andere Bloggerin ein Problem mit mir hat. Während ich den letzten Satz tippe, merke ich selbst direkt, wie blöd das klingt. Aber diese Sticheleien untereinander, das gegenseitige Ausnutzen

Das muss jetzt schon einige Jahre her sein. Wir trafen uns alle in einem dieser Schrebergärten. Ich weiß gar nicht mehr, wessen Eltern das erlaubt hatten. Wir tranken ein bisschen Bowle und unterdrückten den Ekel, der uns überkam, als wir bemühten möglichst lässig an der Zigarette zu ziehen. Eigentlich hatte ich gar keine Lust darauf, aber mein damaliger Freund hatte mich überredet. Er

Alles, was sie wollte, war ein glasierter Apfel, Zuckerwatte, eine kurze Fahrt durch die Geisterbahn – damit sie bescheid wüsste – und dann auf’s Riesenrad. Also schlüpfte sie in ihr hübschestes Kleidchen, packte alles, was sie für nützlich befand, in ihre Tasche und stürzte sich ins Vergnügen. Sie schlenderte umher. Erst mal ganz unbeteiligt. Wollte eigentlich nur mal gucken. Vollkommen nichtsahnend. So viele grinsende Gesichter. Zuckerwatte in

Holzbrett - IKEA | Löffel - WMF | Teller - WestwingNow Allein in den letzten zwölf Monaten habe ich drei Kontinente, mehr als 10 Länder, unzählige Menschen kennengelernt. Und ich kann sagen: Es gibt nichts besseres, als die Welt bereisen zu können: Koffer packen. In ein Flugzeug, einen Bus, einen Zug steigen und nur wenige Zeit später ist man an einem anderen Ort dieser Erde.